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Sechs Fachpraxen im Ärztehaus St. Josef

Mainpost am 25.05.2011 | Gerd Landgraf

Einweihung, Rundgang und Segnung durch den Dekan Reiner Fries

Für 6,3 Millionen Euro hat die Kongregation der Schwestern des Erlösers auf die Tiefgarage des Krankenhauses St. Josef eine Ärztehaus mit einer Nutzfläche von 3600 Quadratmetern gesetzt.

Genutzt wird der Neubau, für den der Patientengarten verkleinert wurde, von einem Ambulanzzentrum mit den Disziplinen Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie und Onkologie, von einer Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, von einem Medizinischen Versorgungszentrum für Neurochirurgie und Allgemeinmedizin, einer Praxis für Ergotherapie und Handrehabilitation, einer Radiologie und von einer Chirurgischen Praxis.

Eröffnung des Ärztehauses
Ärztehaus St. Josef eingeweiht: von links: Generaloberin Juliane Friedrich, Kaufmännische Direktorin Sigrid Lommel, Krankenhausdirektor Martin Stapper, Ingenieur Joachim Grabalowski (Baufirma Köster), Ärztlicher Direktor Dr. Michael Mildner und Architekt Klaus Reich.
Foto: Fuchs-Mauder

In der Begrüßung sprach Sigrid Lommel, Kaufmännische Direktorin, von einem Meilenstein in der Entwicklung des Hauses, den man nicht habe alleine setzen können, sondern Partner gebraucht habe, wie etwa die Stadtverwaltung, die die Bauanträge prompt erledigt habe. Beste Arbeit hätten Planer und Ausführende geleistet. Die Kooperationspartner hätten sich jederzeit in der Realisierung eingebunden.

Der einzig mögliche Standort sei die Tiefgarage gewesen, was besonders den Statikern (Büro Dorband, Schweinfurt) wie den Architekten (Junk und Reich, Weimar) höchste Ingenieurleistungen abverlangt habe. Ihr weiterer Dank galt den Mitarbeitern des Krankenhauses für deren Unterstützung und den Nachbarn, die den Baulärm ertragen hätten. Der Träger, also die Kongregation, habe mit ihrer Entscheidung für das Ärztehaus einen wesentlichen Beitrag für künftige Erfolge von St. Josef geleistet. Die neuen Fachpraxen sieht Lommel als Ergänzung des Leistungsspektrum und Ausbau eines seit Jahren funktionierenden Konzepts. Die von der Politik geforderte Verzahnung von Praxen niedergelassener Ärzte und den Krankenhäusern werde in St. Josef längst erfolgreich praktiziert.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé stufte das Ärztehaus als Stärkung des Gesundheitsstandortes Schweinfurt ein. Der Wettbewerb mit dem städtischen Leopoldina-Krankenhaus sei für beide Seiten konstruktiv. Der OB, der von einem geglückten Neubau sprach, der sich geschickt an das bestehende Haus angleiche, regte an, verschiedene Schwerpunkte an den zwei Krankenhäusern zu setzen und enger zusammenzuarbeiten.

Nur mit Ingenieurleistungen auf höchstem Niveau habe das Projekt realisiert werden können, meinte Architekt Klaus Reich. Dr. Michael Mildner, Ärztlicher Direktor, stellte vor der Segnung durch Dekan Reiner Fries und dem Rundgang durch das Ärztehaus das Gesundheitsnetz St. Josef vor. Gezielt und „gewollt lose" sei der Zusammenschluss von Praxen im Ärztehaus und in der nahen Innenstadt mit dem Krankenhaus. Seit Jahren werde so eine gegenseitige Ergänzung des medizinischen Angebot erreicht. Ein weiterer Ausbau werde nicht auf sich warten lassen. Positiv sei bei dieser Verknüpfung der stationären mit der ambulanten Versorgung, dass die Partner ihre Unabhängigkeit bewahren würden. Sinn mache das Netz auch aus ökonomischer Sicht, da schnelle und ganzheitliche Entscheidungen Zeit und Geld einsparen würden.